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Brunnenplatz erinnert an Zeit der Schafwirtschaft

Heimat- und Verschönerungsverein Gönnern schafft Ort der Ruhe in „Majesbrunkel“

Brunnen Teufelsrgraben 1

Die alte Schafstränke im Teufelsgraben in Gönnern kommt zu neuen Ehren: Dort hat der Heimat- und Verschönerungsverein in den vergangenen beiden Jahren einen Ruheplatz angelegt, der am Ostersamstag offiziell eingeweiht wurde. Die Idee dazu wurde bereits beim Grenzgang 2012 geboren, erinnerte sich Ortsvorsteher Markus Bartnick, der sich erfreut zeigte, dass der Einfall tatsächlich in die Tat umgesetzt wurde. „Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die sowas anpacken und etwas derartiges schaffen“, betonte er. Denn durch ihre Initiative sei in „Majesbrunkel“, wie der Gemarkungsabschnitt in Gönnern auch genannt wird, ein bemerkenswerter Platz entstanden, der Wanderer und Spaziergänger zum Verweilen und Ausruhen einlade. Dabei habe dieser Platz durchaus auch historische Bedeutung für den Ort, fügte Bartnick hinzu. Früher, lange vor der Kuhwirtschaft in Gönnern, hielten die Menschen dort bereits Schafe und Ziegen, die auf den großen Grünflächen geweidet wurden, berichtete er. Damals habe es drei Schafsweiden gegeben – und am Quellgebiet der Tränke einer dieser Weiden wurde nun der Platz angelegt. Bartnick erzählte weiter, dass das Weideland Ende des 19. Jahrhunderts aufgeforstet wurde und die ehemalige Tränke deswegen nun so idyllisch im Wald gelegen sei. An diese frühere Nutzung des Platzes erinnert die Granitplatte auf dem Stein neben dem Brunnen, der mit dem Wasser aus der Tränkenquelle gespeist wird. Der Platz selbst sei ein Gemeinschaftsprojekt, sagte Bartnick und nannte Dirk und Lukas Müller, Matthias und Fabian Wagner sowie Heino Sänger als treibende Kräfte dahinter. Für den Platz schaffte Heino Sänger einen 1,3 Tonnen schweren Diabasblock aus dem Steinbruch heran, der anschließend von Matthias Wagner und Gerhard Ellenberger bearbeitet und an seinem neuen Standort aufgestellt wurde. Im vergangenen Frühjahr wurde dann ein weiterer Stein geholt, in den Wagner jene Granitplatte einfasste. In der Folge wurden eine Bruchsteinmauer angelegt und zwei Ruhebänke der Lebenshilfe Marburg aufgestellt, die der Ortsbeirat gestiftet hatte.

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Text & Bild: Sascha Valentin, Redaktion Mittelhessen.

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